Projekte

1.2.2 Uferpark und Gemeinschaftsgärten am Schartwiesenweg

Am Schartwiesenweg tut sich was: In den kommenden Jahren wächst hier ein neuer Park heran – mit viel Platz für Sport und Bewegung für Jung und Alt. Schritt für Schritt entstehen eine attraktive Grünfläche, neue Sportflächen, Spielgeräte und Kleinspielfelder. Rund um den Sportplatz ist in den vergangenen Monaten schon einiges passiert. Erste Arbeiten liefen an, um Platz für den neuen Park zu schaffen. Dabei wurden nicht mehr genutzte Hütten abgerissen, Bäume gefällt, die nicht mehr standsicher waren, und Flächen in den Freizeitgartenanlagen freigeräumt.

Aktuelle Informationen zur Baustelle finden Sie unter koblenz-baut.de.
Aktuelle Informationen zu Info- und Beteiligungsangeboten finden Sie auf dieser Seite.

Es geht los!

Startschuss für den Bau des Uferparks in Koblenz-Lützel

Endlich geht es los: Der Bau des Uferparks in Koblenz-Lützel beginnt! Oberbürgermeister David Langner und Baudezernent Dr. Andreas Lukas eröffnen die Bauarbeiten mit dem ersten

Spatenstich
am Mittwoch, 12. August 2026, um 12 Uhr
am Schartwiesenweg (gegenüber Hausnummer 4, Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt).


Auf rund sieben Hektar entsteht in den kommenden Jahren gegenüber dem Deutschen Eck ein Freizeit- und Bewegungspark für alle Generationen. Geplant sind unter anderem Sport- und Bewegungsangebote, Spielbereiche, neue Aufenthaltsflächen und attraktive Wege bis an den Rhein. Seien Sie bei unserem Auftakt dabei, erfahren Sie mehr über das Bauprojekt und erhalten Sie einen Ausblick auf die nächsten Schritte. Der erste Spatenstich markiert den Beginn eines Projekts, auf das viele Menschen in Lützel gewartet haben. Wir freuen uns darauf, diesen besonderen Moment gemeinsam mit Ihnen zu feiern!

Das wird der Uferpark

Der Sport- und Motorikpark soll in drei Bauabschnitten entstehen. In einem vierten Bauabschnitt entsteht das Kabinen- und Gemeinschaftsgebäude für die Nutzer. Was alles geplant ist, zeigt das Erklärvideo.


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Schritt für Schritt

Bauabschnitt I
Im 1. Bauabschnitt entsteht eine öffentlich zugängliche Rasensportanlage mit angrenzender Leichtathletik-Lauffläche. Diese Fläche bleibt eingebettet in die umfangreichen Baum- und Strauchbestand entlang des Schartwiesenwegs. Ergänzt wird das Angebot durch generationsübergreifende Motorikangebote wie eine Boulebahn und eine Calisthenics-Anlage. In diesem 1. Bauabschnitt entsteht auch die Grundanlage des neuen Wegenetzes durch den Park und die künftigen Zugänge zum Park.

Bauabschnitt II
Der 2. Bauabschnitt umfasst eine große Wiesenfläche zur freien Nutzung als Sport-, Spiel- und Bewegungsfläche. Der rahmende vorhandene Baumbestand mit vielfältigen Strauch-Klustern ermöglicht das für Landschaftsparks gewünschte Raum- und Naturerlebnis. Ebenso sind hier wieder Sport- und Spielpunkte integriert wie z.B. Großschach, Cardio-Training. Ein weiteres Highlight wird der „Pumptrack“ für BMX-Fahrradfahrer.

Bauabschnitt III
Nach Fertigstellung der beiden großen Bauabschnitte erfolgt die Realisierung des 3. Bauabschnittes. Um einen zentralen Platz der in den vorhandenen Baumbestand aus Alleen und Baumgruppen integriert ist. Angesiedelt sind hier Angebote für Beachvolleyball, Beachsoccer, Basketball und Cage-Soccer. Für den Schulsport wird eine Weitsprunglaufbahn angelegt.

Bauabschnitt IV
Der vierte Bauabschnitt umfasst das Kabinengebäude, das barrierefrei erreichbar und nutzbar sein wird. Ebenfalls enthält es einen Gemeinschaftsraum zur Nutzung bei Veranstaltungen. Ihm vorgelagert entstehen Stellplätze.

Rückblick auf den bisherigen Beteiligungsprozess

2020 haben viele Menschen ihre Ideen eingebracht. Mehrere Bürgerworkshops, Schulen, und Sportvereine wurden eingebunden. Die Ergebnisse sind in die Planung eingeflossen.

Überarbeiteter Entwurf in den Gremien
Der Entwurf für den Uferpark,in den die Ergebnisse der Beteiligung eingearbeitet wurden, ist nun auf dem Weg durch die städtischen Gremien. Nach der Diskussion in einigen Ausschüssen, wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2022 darüber beschließen.

Pläne für den neuen Uferpark Lützel vorgestellt

Großes Interesse am neuen Uferpark Lützel: Knapp 80 Interessenten besuchten die Bürgerbeteiligung für das neue Erholungsgebiet am Schartwiesenweg. Die Stadt Koblenz und der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen hatten in den Sportpark der Coblenzer Turngesellschaft eingeladen, um erste Ideen vorzustellen und die Wünsche der künftigen Nutzer abzufragen.

Der Stadtteil Lützel habe enormes Potenzial, betonte Baudezernent Bert Flöck während seiner Begrüßung. Dank des Förderprojekts Stadtgrün Koblenz-Lützel und anderer Fördertöpfe steht Geld zur Verfügung, um den Stadtteil aufzuwerten und fit für die Zukunft zu machen. Derzeit am weitesten fortgeschritten ist die Planung für den Bau eines neuen Parks am Schaftwiesenweg, der den Bürgern Möglichkeiten für Sport, Spiel und Bewegung bieten soll.
Bereits seit 1974 gibt es den Bebauungsplan Nr. 75 „Bezirkssport- und Kleingartenanlage Lützel“, seit 1998 ist er rechtskräftig. Aktuell stehen für den Ausbau rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Dass für den neuen Park allerdings Kleingärten weichen müssen, sorgt für Gegenwind in der Bevölkerung. Mit den betroffenen Pächtern der Gärten werden auch weiterhin Einzelgespräche geführt, um individuelle Lösungen zu finden, kündigte Oliver Stracke vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen an. Die Verkehrsplanung für den Schartwiesenweg wird in einer separaten Veranstaltung vorgestellt Durch die Umgestaltungen soll insgesamt die Anbindung vom Stadtteil zum Rhein verbessert werden.

Gefragt waren während der ersten Bürgerbeteiligung vor allem die Vorstellungen und Wünsche der künftigen Nutzer. Am Vormittag hatten bereits sieben Schulklassen mit rund 100 Kindern und Jugendlichen ihre Ideen eingebracht. Am Abend stellte Landschaftsarchitekt Rainer Kronenberg den vorläufigen Plan vor. Die Angebote sollen sowohl für den Vereins- als auch für den Freizeitsport geeignet sein. Angedacht sind neben Kleinspielfeldern für Fußball unter anderem auch eine Skateranlage, Plätze für Beachvolleyball sowie Bewegungsgeräte für alle Generationen.

Quartiermanagerin Michaela Wolff hatte drei Arbeitsgruppen vorbereitet, in denen die Interessenten über die Schwerpunkte Allgemeines, Sport und Spiel diskutierten. Dabei ging es auch um den Namen des künftigen Parks, denn „Uferpark Schartwiesenweg“ ist nur der Arbeitstitel. Zum Abschluss wurden die gesammelten Ideen und Anregungen allen vorgestellt.
Eine Dokumentation der Ergebnisse finden sie hier.

Bürgerinitiative fragt nach bei einem Treffen zu den Gärten am Schartwiesenweg
Die Bürgerinitiative „Stadtgrün-Lützel, ja- nur mit uns“ wollte über den aktuellen Stand der Planungen am Schartwiesenweg informiert werden. Daher hatte der Vorsitzende Kurt Vogel bei der Stadtverwaltung um einen Termin vor Ort gebeten. Zahlreiche Mitglieder der Bürgerinitiative nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Quartiersmanagerin Michaela Wolff begrüßte als „Sprachrohr“ zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung die Anwesenden. Antje Müller vom Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung, zuständig für die städtebauliche Erneuerung, ging zunächst kurz auf den Gesamtumfang des Fördergebietes ein. Danach erläuterte Oliver Stracke vom Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungen mit seinen Kolleginnen Laura Meyer und Dagmar Quadflieg die aktuelle Situation. „Wir stehen erst ganz am Anfang des Prozesses, daher gibt es auch aktuell noch keine verbindlichen Aussagen was einzelne Grundstücke oder Zeiträume betrifft“, musste er diejenigen enttäuschen, die konkret wissen wollten, wie es um ihren eigenen Garten steht.

Erst kürzlich wurde ein Planungsbüro mit der Erstellung eines ersten Entwurfs für den Uferpark beauftragt. Grundlage ist dabei der rechtsverbindliche Bebauungsplan aus den 90igern, der im Süden bis etwa zu den Tennisplätzen eine „Bezirkssportanlage“ und ab dort Richtung Neuendorf eine „Kleingartenanlage“ ausweist.

Im Stadtrat wurde mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept für das Fördergebiet auch die grundsätzliche Zielsetzung für die Maßnahmen im Bereich der Schartwiese beschlossen. Im Bereich der „Bezirkssportanlage“ soll ein öffentlichen Sport- und Freizeitbereich für Jung und Alt (Uferpark) entstehen, der restliche Bereich der Gartenanlage soll besser strukturiert werden. Angedacht sind dabei breitere Wege, mehr Infrastruktur und auch die Aufteilung von sehr großen Parzellen, um Ersatz für wegfallende Gärten im Uferparkbereich zu schaffen.

Bei der weiteren Entwicklung stehen Bürgerinitiative und Quartiersmanagement in regelmäßigem Austausch.

Zum Hintergrund

Im östlichen Teil des Sport- und Freizeitgeländes am Schartwiesenweg befinden sich derzeit verschiedene, in die Jahre gekommene Sportanlagen, die lediglich den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Um diese Sportanlagen gruppieren sich privat genutzte Freizeitgärten sowie der Interkulturelle Garten der AWO. All diese Bereiche sind für den Großteil der Bürgerschaft nicht nutzbar. Ziel ist es, am Schartwiesenweg einen öffentlich zugänglichen, multifunktional nutzbaren Uferpark zu entwickeln, der neben Angeboten für den Vereinssport auch öffentliche Spiel-, Sport- und Erholungsangebote schafft und das nachbarschaftliche Miteinander in Gemeinschaftsgärten, wie beispielsweise dem interkulturellen Garten, ermöglicht und fördert.