Projekte

1.2.2 Uferpark und Gemeinschaftsgärten am Schartwiesenweg

Überarbeiteter Entwurf in den Gremien



Der Entwurf für den Uferpark,in den die Ergebnisse der Beteiligung eingearbeitet wurden, ist nun auf dem Weg durch die städtischen Gremien. Nach der Diskussion in einigen Ausschüssen, wird der Stadtrat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2022 darüber beschließen.

Details finden Sie im Bürgerinformationssystem der Stadt Koblenz.

Pläne für den neuen Uferpark Lützel vorgestellt



Großes Interesse am neuen Uferpark Lützel: Knapp 80 Interessenten besuchten die Bürgerbeteiligung für das neue Erholungsgebiet am Schartwiesenweg. Die Stadt Koblenz und der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen hatten in den Sportpark der Coblenzer Turngesellschaft eingeladen, um erste Ideen vorzustellen und die Wünsche der künftigen Nutzer abzufragen.

Der Stadtteil Lützel habe enormes Potenzial, betonte Baudezernent Bert Flöck während seiner Begrüßung. Dank des Förderprojekts Stadtgrün Koblenz-Lützel und anderer Fördertöpfe steht Geld zur Verfügung, um den Stadtteil aufzuwerten und fit für die Zukunft zu machen. Derzeit am weitesten fortgeschritten ist die Planung für den Bau eines neuen Parks am Schaftwiesenweg, der den Bürgern Möglichkeiten für Sport, Spiel und Bewegung bieten soll.
Bereits seit 1974 gibt es den Bebauungsplan Nr. 75 „Bezirkssport- und Kleingartenanlage Lützel“, seit 1998 ist er rechtskräftig. Aktuell stehen für den Ausbau rund zwei Millionen Euro zur Verfügung. Dass für den neuen Park allerdings Kleingärten weichen müssen, sorgt für Gegenwind in der Bevölkerung. Mit den betroffenen Pächtern der Gärten werden auch weiterhin Einzelgespräche geführt, um individuelle Lösungen zu finden, kündigte Oliver Stracke vom Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen an. Die Verkehrsplanung für den Schartwiesenweg wird in einer separaten Veranstaltung vorgestellt Durch die Umgestaltungen soll insgesamt die Anbindung vom Stadtteil zum Rhein verbessert werden.

Gefragt waren während der ersten Bürgerbeteiligung vor allem die Vorstellungen und Wünsche der künftigen Nutzer. Am Vormittag hatten bereits sieben Schulklassen mit rund 100 Kindern und Jugendlichen ihre Ideen eingebracht. Am Abend stellte Landschaftsarchitekt Rainer Kronenberg den vorläufigen Plan vor. Die Angebote sollen sowohl für den Vereins- als auch für den Freizeitsport geeignet sein. Angedacht sind neben Kleinspielfeldern für Fußball unter anderem auch eine Skateranlage, Plätze für Beachvolleyball sowie Bewegungsgeräte für alle Generationen.

Quartiermanagerin Michaela Wolff hatte drei Arbeitsgruppen vorbereitet, in denen die Interessenten über die Schwerpunkte Allgemeines, Sport und Spiel diskutierten. Dabei ging es auch um den Namen des künftigen Parks, denn „Uferpark Schartwiesenweg“ ist nur der Arbeitstitel. Zum Abschluss wurden die gesammelten Ideen und Anregungen allen vorgestellt.
Eine Dokumentation der Ergebnisse finden sie hier.

Hier auf der Homepage können Sie sich über das Projekt und aktuelle Entwicklungen informieren. Per E-Mail können Sie sich auch in den Verteiler des Quartiersmanagements aufnehmen lassen, um zeitnah über Termine informiert zu werden sowie Anregungen zu äußern.: gruenes-luetzel@stadtberatung.info

Quartiersmanagerin Michaela Wolff ist auch telefonisch gerne für Sie da: Tel.: 0176 55001763

Bürgerinitiative fragt nach

Treffen zu den Gärten am Schartwiesenweg

Die Bürgerinitiative „Stadtgrün-Lützel, ja- nur mit uns“ wollte über den aktuellen Stand der Planungen am Schartwiesenweg informiert werden. Daher hatte der Vorsitzende Kurt Vogel bei der Stadtverwaltung um einen Termin vor Ort gebeten. Zahlreiche Mitglieder der Bürgerinitiative nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Quartiersmanagerin Michaela Wolff begrüßte als „Sprachrohr“ zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung die Anwesenden. Antje Müller vom Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung, zuständig für die städtebauliche Erneuerung, ging zunächst kurz auf den Gesamtumfang des Fördergebietes ein. Danach erläuterte Oliver Stracke vom Eigenbetrieb Grünflächen und Bestattungen mit seinen Kolleginnen Laura Meyer und Dagmar Quadflieg die aktuelle Situation. „Wir stehen erst ganz am Anfang des Prozesses, daher gibt es auch aktuell noch keine verbindlichen Aussagen was einzelne Grundstücke oder Zeiträume betrifft“, musste er diejenigen enttäuschen, die konkret wissen wollten, wie es um ihren eigenen Garten steht.

Erst kürzlich wurde ein Planungsbüro mit der Erstellung eines ersten Entwurfs für den Uferpark beauftragt. Grundlage ist dabei der rechtsverbindliche Bebauungsplan aus den 90igern, der im Süden bis etwa zu den Tennisplätzen eine „Bezirkssportanlage“ und ab dort Richtung Neuendorf eine „Kleingartenanlage“ ausweist.

Im Stadtrat wurde mit dem Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept für das Fördergebiet auch die grundsätzliche Zielsetzung für die Maßnahmen im Bereich der Schartwiese beschlossen. Im Bereich der „Bezirkssportanlage“ soll ein öffentlichen Sport- und Freizeitbereich für Jung und Alt (Uferpark) entstehen, der restliche Bereich der Gartenanlage soll besser strukturiert werden. Angedacht sind dabei breitere Wege, mehr Infrastruktur und auch die Aufteilung von sehr großen Parzellen, um Ersatz für wegfallende Gärten im Uferparkbereich zu schaffen.

All diese Planungen stehen jedoch noch am Anfang und werden, wenn erste Entwürfe vorliegen, in Bürgerbeteiligungsveranstaltungen rückgekoppelt. Das wird vermutlich im Frühjahr 2022 sein.

Bei der weiteren Entwicklung stehen Bürgerinitiative und Quartiersmanagement in regelmäßigem Austausch.

Im östlichen Teil des Sport- und Freizeitgeländes am Schartwiesenweg befinden sich derzeit verschiedene, in die Jahre gekommene Sportanlagen, die lediglich den Vereinsmitgliedern zur Verfügung stehen. Um diese Sportanlagen gruppieren sich privat genutzte Freizeitgärten sowie der Interkulturelle Garten der AWO. All diese Bereiche sind für den Großteil der Bürgerschaft nicht nutzbar. Ziel ist es, am Schartwiesenweg einen öffentlich zugänglichen, multifunktional nutzbaren Uferpark zu entwickeln, der neben Angeboten für den Vereinssport auch öffentliche Spiel-, Sport- und Erholungsangebote schafft und das nachbarschaftliche Miteinander in Gemeinschaftsgärten, wie beispielsweise dem interkulturellen Garten, ermöglicht und fördert.