2.2.4 Schartwiesenweg

Bauabschnitt 1 fertiggestellt (August 2026)
Das Tiefbauamt der Stadtverwaltung Koblenz informiert über die erfolgreiche Fertigstellung des ersten Bauabschnitts am Schartwiesenweg. Auf einer Länge von 430 Metern zwischen der Kreuzung zur Neuendorfer Straße bis zur Einmündung des Dickerswegs wurde der komplette Straßenoberbau erneuert und der Straßenquerschnitt den heutigen Verkehrsbedürfnissen entsprechend neu geordnet.
Auf der Seite des Uferparks wurde ein 2,50 Meter breiter, von der Fahrbahn abgesetzter Rad- und Gehweg hergestellt. Zwischen Fahrbahn und Gehweg entstand ein 3 Meter breiter Grünstreifen mit einer 2 Meter breiten Versickerungsmulde. Da es keinen Entwässerungskanal gibt, wird das anfallende Oberflächenwasser über diese Mulde innerhalb des Grünstreifens aufgenommen und versickern. Entlang des zukünftigen Uferparks entstanden zusätzlich Parkplätze. Zudem wurde eine neue, sparsame LED-Beleuchtung installiert.
Die Maßnahme wurde im Zeitraum von November 2025 bis August 2026 baulich umgesetzt. Dabei investierte das Tiefbauamt rund 930.000 €. Im Rahmen des Fördergebiets "Stadtgrün Koblenz-Lützel" über das Programm "Wachstum und nachhaltige Erneuerung" der Städtebauförderung von Bund und Land wird die Maßnahme in Höhe von 142.100 € gefördert.
Die Stadt Koblenz bedankt sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern sowie den Anliegerinnen und Anliegern für ihr Verständnis hinsichtlich der baubedingten Einschränkungen und temporären Sperrungen während der Bauzeit.
Aktuell laufen die Planungen für den weiteren Ausbau des Schartwiesenwegs in Richtung Grillwiese.
Ausgangslage
Der Schartwiesenweg erschließt vielfältige Nutzungen: das Rheinufer, den Campingpark, die vorhandenen Sportanlagen und die Gärten auf der Schartwies. Aufgrund dieser Vielzahl an Nutzungen herrscht im Schartwiesenweg ein reges Treiben: Radfahrer*innen, Fußgänger*innen, motorisierter Verkehr inklusive Wohnmobile.
Hinzu kommt, dass der motorisierte Verkehr im Schartwiesenweg oftmals zu schnell fährt. Dies birgt Gefahren für den Fuß- und Radverkehr. Aufgrund zu weniger ausgeschilderter Parkplätze kommt es auch am Schartwiesenweg oft zu „wildem Parken“, gerade an Sommertagen, wenn auf der Grillwiese und in den Gärten viel los ist.
Gerade nachts gilt die Gegend um den Schartwiesenweg als Angstraum. Dies liegt unter anderem an der schlechten Beleuchtung der öffentlichen Wege. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder sind derzeit zu wenig gegeben, auch Mülleimer in ausreichender
Anzahl werden von Beteiligten angeregt. Zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden kommt es teils zu Konflikten, da letztere aufgrund der Breite des Schartwiesenweges schnell unterwegs sind.






